Südbadischer Rollsport- und Inline Verband e.V. Roland Mayer (1. Vorsitzender) zur Setze 8 - 78476 Allensbach Tel:07533/98923 - Fax: 07533/98927 Geschäftsstelle: Christine Ziser Wippertstraße 12a - 79100 Freiburg |
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05.09.2011:Weltmeisterschaft 200 m
Hallo zusammen, Genau 10 Jahre nachdem ich Junioren-Weltmeister wurde habe ich endlich mein großes Ziel erreicht. Ich bin Vize-Weltmeister über 200m, ein gutes Gefühl. Der Tag hat mit der Qualifikation heute morgen schon ganz gut begonnen. Ich konnte unsere Langstreckenläufer Pascal Ramali überreden auch die 200m zu starten. Dadurch konnte ich in der ersten Startgruppe starten und musste nicht noch wie bei den 300m lange Zeit in der Hitze schmoren. Somit war es möglich mich gezielter warm machen, um mich
optimal auf die Quali vorzubereiten. Ich habe mich hinter dem
Europameister Ioseba Fernandez als zweiter qualifiziert. Die
Bedingungen waren nicht ganz perfekt, es war heute der windigste Tag
und es war leider wieder unregelmäßig. Dennoch haben sich alle
Favoriten qualifizieren können. Dann ging's zum Mittagessen und
nochmals für zwei Stunden im Hotel um auszuruhen. Meine Beine haben
sich gut erholt und das Gefühl stimmte. Der Wind war im
Finale leider nach wie vor unregelmäßig. Als zweitletzter wurde ich
auf die Straße geschickt. Vor mir wurden bereits schnellere Zeiten
gelaufen als meine Qualifikationszeit. Somit war der Druck ungleich
höher. Doch habe ich zu keinem Zeitpunkt daran gedacht wieder nur fünfter zu werden wie schon so oft.Mein Start lief sehr gut, es ging ca. 60m gerade aus. Dann kam eine sehr lange Kurve in der ich im Ausgang Gegenwind spürte. Auf der 70m langen Zielgerade flachte dieses jedoch ab, sodass ich nochmals leicht beschleunigen konnte. Zunächst wusste ich nicht wie schnell ich war, ich sah nur noch Ioseba laufen. Er hatte etwas mehr Pech mit dem Wind, und kam mit 16,4s ins Ziel. Als mir andere Sportler berichteten dass ich zweiter sei, mit 0,03s Rückstand, hatte ich zwei Gefühle zugleich. Ich war so glücklich eine Medaille gewonnen zu haben, aber auf der anderen Seite auch verärgert das es so knapp nicht zum Titel gereicht hat. Selbstverständlich war bei der Siegerehrung nur noch das Glücksgefühl in mir. Gewonnen hat Andres Munoz aus Kolumbien in 16,266 vor mir in 16,298 und dem Taiwaner Sung Ching Yang in 16,338. 10 Jahre harte Arbeit, unzählige Trainingsstunden, extreme Qualen und Schmerzen und das opfern der kompletten Freizeit haben sich heute ausgezahlt. Ein genialer Tag. Bilder habe ich leider nur von der Siegerehrung. Die komplette Ergebnisliste gibt's hier: Download Viele Grüße aus Korea Matthias Schwierz 09.11.2010: Schwierz bei den Speedskating-Weltmeisterschaft in Guarne Kolumbien bester Europäer über 200 Meter Sprint Strasse Matthias Schwierz aus Weilersbach hat Grund zur Freude. Bei der Inline-Speedskating-WM 2010 im Kolumbischen Guarne bei Medellin sprintete er auf der 200-Meter-Strecke auf Platz fünf als schnellster Europäer und bestätigte damit seinen Europameistertitel und über die 500 Meter Sprintstrecke belegte er den sechsten Platz. Der kleine deutsche Kader der Nationalmannschaft ist direkt nach dem Berlinmarathon Ende September frühzeitig nach Kolumbien angereist und hat zunächst ein Hotel in Bogota für das Höhentrainingslager in Kolumbien bezogen. Im Vorfeld der WM konnte sich die deutsche Delegation außer dem intensiven Training, einiges vom Land anschauen und sich gleichzeitig auf die ungewöhnliche Höhenlage von 2500 Meter einstellen. Durch die gemeinsamen Unternehmungen war die Stimmung im Team sehr gut. Nach 2 Wochen bezog dann der Nationalkader die Unterkunft in Medellin in der Nähe des WM-Austragungsort Guarne um auf dem neu erstellte Bahn- und Straßenkurs zu trainieren und die Rollen zu testen. Nach Aussage von Matthias war der Bahn und Straßenkurs sehr schwer und kam dem Weilersbacher nicht entgegen.
Die Speedskating-Weltmeisterschaften begannen auf dem 200 Meter Bahnkurs mit dem Sprintwettbewerb über 300 Meter. Am Vormittag mussten sich die Sprinter für das Finale der besten Zwölf qualifizieren. Hier verpasste Schwierz mit dem 14. Platz das Finale. Am nächsten Tag war die 500 Meter Sprintstrecke auf der Bahn angesagt, aber hier entschied sich Matthias Schwierz diese Rennen auszulassen und sich voll und ganz auf den schwierig zu fahrenden Straßenkurs zu konzentrieren.Nach dem Ruhetag begannen dann für den Doppelstädter die Straßenweltmeisterschaften. Wie schon bei den 300 Metern auf der Bahn messen sich 44 Sprinter auf dem Straßenkurs über 200 Meter und müssen sich für das Finale der besten Zwölf qualifizieren. Matthias Schwierz sprintete in einer Zeit von 17,408 Sekunden mit einem nicht optimalen Lauf über die Ziellinie. Mit dieser Zeit kam er als sechster ins Finale. Dann sollte das Finale am Abend ausgetragen werden, dies war jedoch durch die starken Regenfälle nicht möglich und das Finale wurde tags darauf angesetzt. Am frühen Nachmittag wurde im Finale in umgekehrter Reihenfolge gestartet von zwölf bis eins. Vor Schwierz ging der Kolumbianer Andres Munoz auf die Strecke und erzielte die bisher beste Zeit von 17,072 Sekunden. Dann war Matthias an der Reihe. Der Weilersbacher startete wie gewohnt explosiv und hatte an der Eingangskurve etwas Schwierigkeiten und dies nicht optimal erwischt. Auf der langen Zielgeraden gab der Sportsoldat alles und sprintete in der Zeit 17,253 Sekunden über die Ziellinie. Dies war der spätere fünfte Platz. Matthias Schwierz fehlten ganze 3 Zentimeter zum 4. Platz, sieben Hundertstel Sekunden zur Bronzemedaille und nur 18 Hundertstel Sekunden zu Gold. So dicht waren die Abstände noch nie um einen der begehrten Podestplätze zu erreichen. 01 COL 24 Andres Muñoz 17.072 02 USA 94 William Bowen 17.161 03 COL 26 Jhon Martinez 17.183 04 CHI 22 Ricardo Verdugo 17.251 05 GER 53 Matthias Schwierz 17.253 06 BEL 10 Wouter Hebbrecht 17.262 07 USA 97 Joey Mantia 17.347 08 NZL 77 Kalon Dobbin 17.425 Mit dem fünften Platz wurde der Maschinenbauingenieur bester Europäer und bestätigte damit seinen im August erreichten Europameistertitel. Auch ließ er mit dem Ergebnis mehrere Weltmeister wie Wouter Hebbrecht, Joey Mantia und Kalon Dobbin hinter sich. Am nächsten Tag waren für 45 Sprinter die Vorläufe, Viertel- und Halbfinale und das Finale über die Sprintstrecke 500 Meter für Schwierz auf dem Zeitplan. Hier kam Matthias bis ins Halbfinale und wurde Sechster in der Zeit von 40,563 Sekunden über die 500 Meter Sprintstrecke. 01 USA 94 William Bowen 02 NZL 77 Kalon Dobbin 03 COL 24 Andres Muñoz 04 COL 26 Jhon Martinez 05 ITA 64 Andrea Angelleti 06 GER 53 Matthias Schwierz 07 FRA 48 Gwendal Lepivert 08 USA 97 Joseph Mantia Mit diesen Ergebnissen waren es fürMatthias Schwierz doch eine erfolgreiche und erlebnisreiche Weltmeisterschaft, die ihm lange in Erinnerung bleiben wird. Wie es für Matthias in nächster Zukunft mit Inlne-Speedskating weiter gehen wird, muss sich zeigen, denn ab Dezember beginnt der Maschinenbauingenieur seine erste Stelle bei Mercedes in Sindelfingen als Entwicklungsingenieur. 09.08.2010: Schwierz Europameister über 200 Meter Sprint Strasse Matthias Schwierz aus Weilersbach hat Grund zur Freude. Bei der Inline-Speedskating-EM 2010 im italienischen San Benedetto del Tronto sprintete er auf der 200-Meter-Strecke auf Platz eins und holte sich seinen ersten Europameistertitel und die Bronzemedaille über 500 Meter Sprint. Bei dem Sprintwettbewerb mussten sich in einem Vorlauf am Vormittag die Sprinter für das Finale der besten Zwölf qualifizieren. In dem großen Feld der Sprintspezialisten startete Matthias Schwierz als Erster bei den Herren. Er sprintete in einer Zeit von 16,794 Sekunden mit einem nicht optimalen Lauf über die Ziellinie. Diese schnelle Zeit hatte Bestand bis kurz vor Schluss im sehr großen Starterfeld. Dann sprintete der Spanier Ioseba mit 16,720 Sekunden die 200 Meter Strecke. Der Weilersbacher musste sich also nur um 7 Hundertstel Sekunden im Vorlauf geschlagen geben. Dann sollte das Finale am Dienstagabend sein, dies war jedoch durch die starken Regenfälle nicht möglich und das Finale wurde tags darauf angesetzt.
Am frühen Nachmittag wurde im Finale in umgekehrter Reihenfolge gestartet von zwölf bis eins. Vor Schwierz ging der Holländer Ronald Mulder auf die Strecke und erzielte die bisher beste Zeit von 16,465. Dann war Matthias an der Reihe. Der Weilersbacher startete wie gewohnt explosiv und hatte an der 100 Meter Marke die Durchgangszeit von 9,456 Sekunden. Auf der langen Zielgeraden gab der Sportsoldat alles und sprintete in der Zeit 16,435 Sekunden über die Ziellinie. Dies war zunächst der erste Platz. Dann war der Vorlauf Erster Fernandez Ioseba an der Reihe und sprintete in der Zeit von 16,583 Sekunden langsamer als Schwierz und Mulder, dies war der dritten Platz für den Spanier. Damit wurde Matthias Schwierz nach über 10 –jähriger Teilnahme an Europameisterschaften nach 6 Vize-Europameister zum ersten Mal Europameister der Aktiven. Dies war nach 16 Jahren für den deutschen Speedskating-Verband auch der erste Europameistertitel. Dass der Sprint vom Maschinenbauingenieur sehr schnell war wurde von der Zeitnahme extra durchgesagt und betont. Über die letzten 100 Meter erreichte Schwierz eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 51,58 Km/h. Die Siegerzeit ist auch gleichzeitig neuer deutscher Rekord, aber viel wichtiger war der EM-Titel.
Im Anschluss nach dem 200 Meter Sprint waren die die Vorläufe, Halbfinale und das Finale über die Sprintstrecke 500 Meter für Schwierz auf dem Zeitplan.Hier kam Matthias ebenfalls ins Finale. Mit im Finale waren die Mulder Zwillinge Ronald und Michel aus Holland und der Franzose Gwendal. Vom Startweg setzte sich der Doppelstädter an die Spitze und wurde nach ca. 350 Meter von den Holländern übersprintet, die von der Takt her klar im Vorteil waren. Matthias wurde Dritter und erreichte damit eine weiter Bronzemedaille. Traditionell schließen die Straßenwettkämpfe mit den Staffelläufen über die 5000 Meter und tags darauf mit dem Marathon ab. Hier wird der Bundestrainer mit Matthias zusammen entscheiden welche Strecken der frische Europameister noch fährt. 22. - 23.09.2007: INLINER DAYS ZDF 2007
Nach der erfolgreichen Premiere 2006 mit über 1300 Teilnehmern und einem großen Fernsehpublikum dieses Jahr nun die erweiterte Wiederauflage des Top-Events! Unsere Ziele - Die Höhepunkte des deutschen Inlineskating zeigen (Worldcuprennen, Deutsche Meisterschaft, Finale GBC...) - Alle Sparten und Facetten unseres Sportes aufzeigen. Motto: "..alles was Rollen hat.." - Für "alle" Mitglieder des Vereines ein Veranstaltungsprogramm bieten Medienpräsenz Mit der Veranstaltung im Herzen des ZDF wird es auch neue Impulse im Bereich "Sponsoring" geben, den unser Sport dringend benötigt. Innerhalb der ZDF-Sport- Redaktionen hat man den Vergleich zum Radsport gezogen. Mit Einschaltquoten im Schnitt von mehr als 5% (ca 2 Millionen) hat der Sportreportagenbericht vom 1. Oktober 2006 eindrucksvoll gezeigt, daß Speedskaten ausreichend Potenzial hat für attraktiven Programminhalt der Sportberichterstattung. DM TeamZeitFahren Die Idee der DM ist es, daß sich die besten Fahrer/innen unseres Vereines mit den anderen Vereinen messen, also eine Art Rangliste für Deutschlands Vereine. Wie im vergangenen Jahr kann innerhalb eines Teams ein erkranktes Teammitglied ausgewechselt werden (Attest). Es sollen ja die besten Skater des jeweiligen Vereines an den Start gehen können. Startgebühren Wir betonen, daß der Verein Speedfuchs der Produzent des Events ist und nicht das ZDF!! Auch die Tatsache, daß die "Inliner Days ZDF 2007" das größte "reine" Inline- skating-Event Deutschlands sind und es keine "Quersponsoren" aus Lauf oder Radsport gibt, macht die finanzielle Umsetzung nicht einfach. Deshalb sind die Startgebühren als günstig anzusehen, nämlich 14 Euro für die DM TZF oder auch Kombiangebote bei Starts an beiden Veranstaltungstagen. Zählt man alle Startgebühren zusammen, erreicht man das Niveau eines Berlin Marathon Tickets! Planungssicherheit für den Veranstalter durch frühzeitiges Anmelden ist wichtig. Da wir hier nicht nur einen Wettkampf durchzuführen haben, sondern auch die Bericht- erstattung im Fernsehen begleiten müssen, muss der Veranstaltungszeitplan auf die Erfordernisse des Mediums abgestimmt werden, damit z.B. die Beiträge rechtzeitig geschnitten werden können um gesendet zu werden. Werbung Wir brauchen jede Hilfe, um die Sportler für das wichtigste Medienereignis für das Inline- skating in diesem Jahr zu begeistern. Wir wollen dem ZDF eine gesunde Speedskaterszene in der BRD zeigen, um auch zukünftig unsere Sportart für die Medien attraktiv zu erhalten und die Berichterstattung darüber gegebenenfalls noch zu erweitern! Wenn ihr die Sache des Inlineskatings unterstützen wollt, dann solltet ihr z. B. das Banner (siehe Anhang) auf eurer Vereins-Webpage online stellen. Und natürlich selber daran teilnehmen, Fahrgemein- schaften bilden, Freunde und Verwandte mitbringen, die als Zuschauer die einzigartige Atmosphäre auf dem ZDF Gelände (Fernsehgarten!) erleben können. Eurer Phantasie ist da keine Grenze gesetzt. Fazit Um unseren Sport einen weiteren, großen Schritt nach vorne zu bringen, sollten wir uns darüber klar sein, daß dies das Interesse aller Vereine sein muss und wir daher alle gemein- sam an einem Strang ziehen müssen, um dessen Schönheit, Athletik und Eleganz den Zuschauern zeigen zu können! Wir freuen uns auf Eure aktive Teilnahme! Das Orga-Team Bernhard Kunkel (Speedfuchs) Klaus Schneller (ZDF) Wolf - Ingo Heers (ZDF) Download: Flyer |